Zusammenfassung Technikbeispiele Hubspeicher müssen ein hohes Produkt m * h (Masse mal Hubhöhe) kostengünstig realisieren. Obwohl Pumpspeicherkraftwerke mehrere tausend Tonnen Wasser anheben und lagern, gibt es bei vielen Lesern Bedenken, dass diese Größenordnung mit festen Masseträgern erreicht werden kann. Auf dieser Seite werden in loser Folge Technikbeispiele gezeigt, die demonstrieren, dass große Gewichte mit heutiger Technik zuverlässig und in großer Zahl angehoben werden können. Zusätzlich werden Beispiele von Anwendungen gezeigt, deren technische Konzeption den vorgeschlagenen Hubspeicherkonzepten sehr nahe kommt. Hubspeicherkraftwerke verwenden verfügbare Technik. Sie können in kurzer Zeit mit einem geringen Aufwand entwickelt werden. Hubspeicher nutzen die Schwerkraft < nach oben - Windenspeicher Kraftwerke (Hub mit Seilwinden) - Kettenspeicher Kraftwerke (Hub mit Kettenfördervorrichtungen) - Zahnradspeicher Kraftwerke (Hub mit Hubwagen an Zahnstangen) - Fahrzeugspeicher Kraftwerke (Hub mit der Hilfe von Fahrzeugen) - Hydraulikspeicher Kraftwerke (Hub mit Hilfe von Hydraulikvorrichtungen) Bootskran: Dieser fahrbare Bootskran befindet sich in Dives sur Mer in der Normandie. Vier Seilwinden heben Boote mit einem Gewicht bis zu 30 t aus dem Hafenbecken. Die angehobenen Boote werden an einen beliebigen Liegeplatz der Werft gefahren. Das Beispiel zeigt eine Anordnung, bei der die Nutzlast auf 4 Seilwinden verteilt wurde. Die Umlenkrollen an den Gurten halbieren die Zuglast für jede Seilwinde. Alle beweglichen Teile: Seilwinden, Lenkung, Räder usw. werden von einer zentralen Hydraulikstation bewegt. Ein Dieselmotor treibt die Hydraulikpumpe an. Nach Aussagen des Hafenmeisters gibt es ähnliche Kräne, die bis zu 1.000 t heben. Der Bootskran zeigt eine technische Konzeption, die auch für Hubspeicherkraftwerke interessant sein könnte. Dahinter verbirgt sich die Frage: Wo liegt das Kostenoptimum hinsichtlich der Anzahl und der Größe der Winden? Portalkran: Der Portalkran der Fa. Herrenknecht wird zur Verladung von Tunnelbohrmaschienen eingesetzt. Vier Seilwinden mit einer Tragkraft von je 80 t heben zusammen 320 t. Das Trägerportal ist ca. 25 m hoch. (Bild rechts) Der Portalkran des AKW Philippsburg hat eine zulässige Tragkraft von 400 t. Bei einer Hubhöhe von 100 m könnte der Kran mit einem Gewicht 109 kWh potenzielle Energie erzeugen. Beide Anlage könnten leicht zur Simulation eines Hubspeichers verwendet werden. Großkran:  Der Großkran der Fa. Terex Demag CC 9800 hebt eine E-126 Rotornabe der Fa. ENERCON GmbH. Das Gewicht der Nabe beträgt 340 t. Der Kran ragt 150 m in die Höhe und zieht bis zu 1.600 t Gewicht. Rechnerisch kann der Kran mit einem Hub 0,66 MWh potentielle Energie erzeugen. Trafo-Umschlag im Elbehafen Brunsbütttel:  Das nebenstehende Bild zeigt den Umschlag eines Transformators für das Offshore Umspannwerk der Firma TeneT in Büttel. Der Trafo wiegt 395 t, er ist 13 m lang, 4 m breit und 4 m hoch. Der Hub dieses Trafos um 100 m würde 107 kWh potenzielle Energie erzeugen. Abraum des Bergbaus (z.B. Kohle) kann zu Rampen für Hubkraftwerke mit Fahrzeughub  aufgeschüttet werden. Die abgebildete Abraumhalde des Salzbergwerks bei Fulda ist ca. 150 m hoch. Ein Förderband transportiert täglich ca. 2500 t Abraum auf die Halde. < nach oben < nach oben Home Grundlagen Hubspeicher Kraftwerke Projekte Netz-Hubspeicher Projekte Mikro-Hubspeicher Hub Kraftwerke Technikbeispiele Kostenbeispiele Vorteile und Bewertung Ideen/Diskussion Impressum / Stiftung RauEE