Projekte für netztaugliche Hubspeicher Hubspeicherkraftwerke  bilden ein weites Feld, das noch der Erforschung und der Bewertung bedarf. Diese Internetseite berichtet über Projekte, die den Einsatz großtechnischer  Hubspeicher im öffentlichen Stromnetz zum Ziel haben: - Hydraulikspeicher: Universität Innsbruck: POWERTOWER - Hydraulikspeicher: Gravity Power GmbH - Fahrzeugspeicher: ARES Nordamerika - Tankspeicher: STENSEA Hochtief Solutions AG - iLand ENERGY SSTORAGE at SEA Hubspeicher nutzen die Schwerkraft <nach oben < nach oben Der Arbeitsbereich Wasserbau des Instituts für Infrastruktur an der  Universität Innsbruck untersucht unter der Leitung von Professor Dr. Ing. Markus Aufleger die technische Machbarkeit eines hydraulischen Großspeichers (Powertower). Das in Innsbruck entwickelte Modell ist nebenstehend abgebildet. In einen Hohlzylinder aus Plexiglas ist ein massiver Stahlzylinder mit Hilfe einer leichtgängigen Dichtung eingepasst. Das freie Volumen des Plexiglaszylinders ist mit Wasser gefüllt. Die Umkehrturbine unter dem Powertower wird über einen Elektromotor/Generator angetrieben. Beim Beladen des Speichers wird das Wasser von dem oberen Segment des Plexiglaszylinders abgesaugt und von unten in den Zylinder gepumpt. Der Stahlzylinder wird dabei angehoben. Im Entladebetrieb treibt das Gewicht des Stahlzylinders die Umkehrturbine an, die über den Generator den Strom in das Netz zurückspeist. Das Wasser wird im oberen Teil des Plexiglaszylinders gelagert. Professor Aufleger  beschreibt die Vorteile wie folgt: - Investitionskosten 500 - 1500 € / kWh (grobe Schätzung) - unbegrenzte Anzahl an Ladezyklen (z.B. mehrmals pro Tag) - einfache und robuste Technologie - hoher Wirkungsgrad - sehr flexible Leistungsmerkmale, schnelle Reaktionszeit - standortunabhängig, dezentrale Einsatzmöglichkeit - Kurz- und Langzeitspeicherung ohne Entladung - beliebig skalierbar - Kombination mit thermischen Speichern möglich Kontakt: www.powertower.eu Die Firma ARES (Advanced Rail Energy Storage) entwickelt einen schienengebundenen Hubspeicher mit Fahrzeughub.  www.aresnorthamerica.com Das linke Bild zeigt ein 5,6 t schweres Demonstratorfahrzeug, das auf einem 268 m langen und 38 cm breiten Gleis betrieben wird. Die Firma ARES befindet sich im Genehmigungsprozess für einen 50 MW Speicher in Pahrump, Nevada. (rechte Animation) Auf einem Gleis von 8 km Länge und einer Steigung von 8 % sollen 32 Fahrzeuge mit einem Gewicht von jeweils ca. 270 t bewegt werden. Jedes Fahrzeug kann 1,5 MW Leistung aufnehmen oder wieder abgeben. Der Strom wird von den Fahrzeugen über einen Stromabnehmer aus dem Netz entnommen bzw. wieder eingespeist. Die Positionen der Fahrzeuge werden an einen zentralen Steuerungsrechner übertragen, der die Bewegung von jedem Fahrzeug individuell aktiviert. Die Firma erwartet, dass der Seicher für regionale Anwendungen bis auf 2 GW Leistung und 32 GWh Inhalt hochskaliert werden kann. Die Kosten sollen bei ungefähr der Hälfte der Kosten anderer verfügbarer Speichertechnologien liegen. Home Grundlagen Hubspeicher Kraftwerke Projekte Netz-Hubspeicher Projekte Mikro-Hubspeicher Hub Kraftwerke Technikbeispiele Kostenbeispiele Vorteile und Bewertung Ideen/Diskussion Impressum / Stiftung RauEE < nach oben Quelle: www.gravitypower.net http://www.energiesystemtechnik.iwes.fraunhofer.de/ http://www.berichte.hochtief.de/gb12/57.jhtml Das Joint Venture der HOCHTIEF SOLUTIONS AG und der Universitäten Frankfurt, des Saarlandes und des Fraunhoferinsituts IWES plant den Bau eines Tankspeichers in tiefen Gewässern. Der STENSEA Speicher besteht aus Betonkugeln mit einem Durchmesser von 30 m und ca. 12.000 m3 Inhalt. Bei Stromüberschuß wird Wasser aus den Kugeln in das Umgebungsgewässer gepumpt und bei Stromnachfrage über eine Turbine in die Kugel zurück geleitet. In 700 m Tiefe kann jede Kugel ca. 20 MWh elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben. Die Leistung der Pumpturbine wird ca. 5 MW betragen. <nach oben Quellen: Die Firma Gravity Power GmbH plant den Bau eines Hydraulikspeichers, der wie der Power Tower der Universität Innsbruck aufgebaut ist. Der Hydraulikkolben (dunkel schattiert) dient als Nutzgewicht  und hat die halbe Höhe des Hydraulikzylinders. Ein Bohrloch von mehreren 100 m Tiefe wird als Hydraulikzylinder ausgebildet. Bei einer Tiefe des Bohrlochs von 500 m und einem Durchmesser des Kolbens von 12,2 m wird eine Lageenergie von ca. 30.000 kWh erzeugt. Ein solcher Speicher hat einen Flächenverbrauch von nur ca. 150 m2 und kann nahezu überall errichtet werden. Quelle:  http://www.pianc- aipcn.be/figuren/5%20BTV/Donderdag/150507%20iLand%20presentatie% 20PIANC%20-%20English%20version.pdf Die belgische Firmengruppe iLand THV plant den Bau eines Ringwallspeichers in der Nordsee. Die Achsen des elliptischen Ringdeichs sollen ca. 4.000 m in der Länge und 1.200 m in der Breite betragen. Das Becken soll vom oberen Rand ca. 34 m tief werden und 2.000 MWh elektrische Energie speichern. <nach oben